#SafeCircles und Endcoronavirus.org

Den Begriff #SafeCircles habe ich, eine Admin dieser Seite 2020 über endcoroavirus.org kennen gelernt.

Diese Organisation aus freiwillig Engagierten, (gegründet von Prof. Dr. Yaneer Bar-Yam vom NECSI-Institut https://necsi.edu/ ) zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ist für jede*n offen, die/ der sich für eine #ZeroCovid-/#NoCovid-Strategie engagiert, und sich mit anderen vernetzen möchte.

Sie haben Texte zu #SafeCircles veröffentlicht, und einen möchte ich hier unter dem Text verlinken. Es geht darin um Partnerschaften für Homeschooling- Pods, also Gemeinschaften, wo sich Eltern und Kinder mit anderen zusammen tun, und zum Beispiel zusammen lernen um die Zeit eines Lockdowns gut zu managen.

Es wird darin explizit darauf hingewiesen ,dass man in der Zeit der Pandemie eigentlich nur so wenig Kontakte zu anderen wie möglich haben sollte, aber es eben für Kinder wichtig sein kann, sich trotzdem mit anderen zusammen zu tun und zu treffen. Weiterhin ist es auch möglich, sich in virtuellen Gruppen zu unterstützen, wenn sichere Treffen im Alltag nicht möglich sind.

Dieser Text ging am Anfang der Pandemie davon aus, dass – wie in Ländern, die eine Eliminationsstrategie (Niedriginzidenzstrategie) konsequent verfolgt haben- ein Lockdown nur kurz gedauert hätte (5-8 Wochen), und danach ,wenn die Inzidenzen auf Null gesunken wären, #Grüne Zonen etabliert werden könnten, um den Erfolg zu sichern und die Menschen weiterhin zu schützen, falls erneute kleinere Ausbrüche stattfinden sollten. So ist es in Australien zum Beispiel.

In Deutschland zieht sich die Pandemie leider unnötig lange hin, weshalb wir gedrängt sind, uns sichere Kreise zu suchen und kontinuierliche Netzwerke dafür aufzubauen.

In einer Gesellschaft, wo die Politik trotz Weiterbestehen der Pandemie und vieler wöchentlicher Todesfälle gleichzeitig vieles wieder öffnet, die Menschen in den Urlaub schickt, Fälle nicht konsequent nachverfolgt, nur auf Schnelltest an der Grenzen setzt, sind wir nicht geschützt und verstärkt in die Ecke gedrängt, wenn wir weiter vorsichtig sein wollen und müssen.

Soziale Teilhabe werden wir uns also über unsere eigenen Netzwerke erarbeiten und uns so stärken, wenn unser Staat und die Politik es nicht tut.

Wir definieren selbst mit, wann es sicher genug ist, wieder unter Menschen zu gehen, und wann unsere Kinder zur Schule oder zur Kita gehen sollten. Die Sicherheitsauflagen in der Richtung sind bisher ungenügend. Als Bürger*innen dieses Landes haben wir das Recht, mitzureden, wenn es um die Gesundheit und das Leben von unseren Kindern und uns selbst geht. Wir möchten teilhaben an einer Diskussion, die über sichere Bedingungen diskutiert, wann Teilhabe am öffentlichen Leben wieder möglich ist.

Und wir ermöglichen uns durch unsere Netzwerke #SozialeTeilhabe, soziale Kontakte, die uns ansonsten verwehrt bleiben.

https://de.endcoronavirus.org/papers/a-model-for-homeschool-pod-guidelines

Hier noch ein Video zu #SafeCircles: https://www.youtube.com/watch?v=EiCnM387Toc

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